Konrad Adenauer ist eine berühmte Persönlichkeit aus der deutschen Geschichte. Er war erster deutscher Bundeskanzler und gleichzeitig für vier Jahre Bundesminister des Auswärtigen. Sein voller Name lautete Konrad Hermann Joseph Adenauer. Er wurde im Jahre 1876 in Köln geboren und verstarb 1967 in Bad Honnef. Seine Amtszeit als Bundeskanzler war von 1949 bis 1963. Konrad Adenauer war für die Politik in Deutschland verantwortlich. Er war ein Mitglied der CDU Partei und ein Katholik. Großen Wert legte der damalige Bundeskanzler auf eine Vereinigung Europas, insbesondere des Westens. Er erfand auch das System der sozialen Marktwirtschaft und setzte sich für Antikommunismus ein.
Biografie
Konrad Adenauer war ein Realpolitiker, der sich für die Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion einsetzte zum Zwecke des Wiederaufbaus der BRD. Während der Kaiserzeit war der deutsche Bundeskanzler ein Mitglied der katholischen Zentrumspartei, die seit dem Jahre 1933 eine der wichtigsten Parteien der Weimarer Republik war. Mit viel Diplomatie argumentierte er mit anderen Politikern zu verschiedenen Themen und setzte sich für das Wohl des Landes ein. Er hatte vier Geschwister und eine Frau, Helene. Im Jahre 1894 absolvierte Konrad Adenauer sein Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Freiburg, München und Bonn. Danach arbeitete er als Referendar in Köln.
Im Jahre 1901 war er Gerichtsassessor bei der Staatsanwaltschaft, dann in einer privaten Kanzlei bis er Hilfsrichter beim Landgericht Köln wurde. Im Jahre 1904 heiratete er Emma Weyer, die im Jahre 1917 wieder verstarb. Ein Jahr später trat er in die Deutsche Zentrumspartei ein und wurde Beigeordneter der Stadt Köln, wo er für das Finanz-, Personal- und Ernährungsdezernat arbeitete. Im Jahre 1917 fungierte Konrad Adenauer als Oberbürgermeister in der Stadt Köln und wurde zu einem festen Mitglied des Preußischen Herrenhauses. Schließlich wird er vom Arbeiter- und Soldatenrat zum Ordnungsbeauftragten erwählt.
Zeit während des Nationalsozialismus
Im Jahre 1935 versuchen verschiedene katholische Widerstandsgruppen Adenauer für sich zu gewinnen. Konrad Adenauer widersetzt sich, ein Mitglied einer Widerstandsgruppe zu werden. Während des Krieges im Jahre 1944 wird Konrad Adenauer von der Gestapo verhaftet und in ein Lager in Brauweiler gebracht. Konrad Adenauer widersetzt sich der amerikanischen Militärregierung und wird anschließend ein Mitglied der CDP. Im Jahre 1945 wird er seines Amtes als Oberbürgermeister von Köln aufgrund von Unfähigkeit durch die britischen Militärbehörden entledigt. Im Jahre 1967 fährt Konrad Adenauer ein letztes Mal nach Spanien und stirbt anschließend in Rhöndorf bei Bonn. Daraufhin wird ein Staatsakt im Bundestag in Bonn gesprochen und ein Pontifikalrequiem im Kölner Dom zu Ehren Konrad Adenauers errichtet. Adenauer wird auf dem Waldfriedhof in Rhöndorf begraben.
Heutige Bedeutung
Heute gedenken viele Menschen Konrad Adenauers als einen der größten Politiker und wichtigsten deutschen Persönlichkeiten überhaupt. Besonders in Köln wird Adenauer als eine große Person angesehen. Der deutsche Bundeskanzler setzte sich viel für sein Land und den Frieden zwischen den Ländern ein. Konrad Adenauer war ein Mitglied verschiedener Parteien und integrierte sich in verschiedene politische Begebenheiten. Er war ein großer Redner und ein hervorragender Diplomat. Er wohnte in einem großen Haus in Rhöndorf, das noch bis heute von seinen Familienmitgliedern betrieben wird. Sein Tod wird bis heute geehrt.
Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F078072-0004 / CC-BY-SA, Wikimedia Commons






Bisher keine Kommentare
Einen Kommentar schreiben