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Karl der Große

Karl der Große ist eine berühmte Persönlichkeit aus der deutschen und französischen Geschichte und war im Jahre 768 König des Fränkischen Reiches und in den Folgejahren der Römische Kaiser. Er wurde im Jahre 747 geboren und verstarb 814 in Aachen. Karl der Große ist eine Adelsfigur des Karolingischen Geschlechts und einer der wichtigsten Herrscher des Abendlandes. Er ist für viele politische und wirtschaftliche Aktionen innerhalb des Fränkischen Reiches verantwortlich gewesen.

Eigenschaften Karls des Großen

Er ist bekannt sowohl unter den Deutschen als auch den Franzosen als eine der wichtigsten Persönlichkeiten ihrer Geschichte. Es gibt zahlreiche Bücher und Schriften über das Leben des Kaisers, jedoch sind die meisten Teile seines Lebenslaufs ein Mythos.
Bekannt ist, dass Karl der Große sehr gebildet auf vielen Gebieten war. Wem er sein Wissen verdankte, ist heute unbekannt. Er hatte einen Bruder namens Karlmann, welcher in St. Denis lebte und ihn wahrscheinlich erzogen hatte. Es wird vermutet, dass dem Kaiser die Sieben freien Künste beigebracht wurden, um deren Wiederherstellung der Kaiser während seiner späteren Bildungsreform kämpfte. Bekannt ist, dass elementarer Sachunterricht schon damals stattgefunden hatte, der auch Bereiche wie Grammatik, die lateinische Sprache und umfangreichen Umgang mit Texten jeglicher Art umfasste. Karl der Große setzte sich viel in Bereichen Bildung und Theologie ein und nahm regelmäßig an philosophischen Diskussionen teil.

Biografie

Die lateinische Sprache wurde am Hof von Karl dem Großen sehr stark geprägt. Nicht nur unter den Geschlechtern, aber vor allem in der Liturgie wurde die lateinische Sprache verwendet. Karl der Große sorgte dafür, dass auch seine Kinder etwas von seinem hohen Wissenstand abbekamen und lehrte diese im literarischen Bereich und auch im Waffenhandwerk und der Jagd. Letzteres war in der damaligen Zeit Pflicht für alle Adeligen.
Karl der Große ist bekannt als der älteste Sohn des späteren Königs Pippin des Jüngeren und Königin Bertrada. Ein Großteil seiner Biografie ist stark umstritten und liegt im Unbekannten. Viele Vermutungen wurden von verschiedenen Gelehrten und Forschern ausgestellt. Es ist bekannt, dass Karl der Große fünf Ehefrauen hatte und vier Nebenfrauen sowie jede Menge verschiedener Nachfahren. Er führte ein sehr stark kirchlich geprägtes Leben, in dem es viele strenge Gesetze zu beachten gab. Karl der Große ist bekannt als der erste westliche Kaiser der katholischen Christenheit, welcher die Herrschaft über das Frankenreich übernahm. Heute gibt es viele Legenden über diese historische Figur.

Besondere Ortschaften

Vor allem im Aachen, einer Stadt im Westen Deutschlands wird Karl der Große als sehr populär angesehen, denn er ist der Gründer dieser Stadt. Der Kaiser machte Aachen zum Mittelpunkt des Reiches. Seine Überreste liegen bis heute im Aachener Dom begraben, welchen der Kaiser damals erbauen ließ. Seither ist Aachen der wichtigste Wallfahrtsort für viele Touristen und Urlauber, die über die Geschichte des Kaisers Näheres erfahren möchten. Aachen hieß früher Aquisgranum, was auf das reichlich vorhandene Wasser zurückzuführen ist. Für den Kaiser war Aachen eines der wichtigsten Regierungssitze. Jedem Schüler, der in Aachen unterrichtet wird, wird die Geschichte von Karl dem Großen erzählt. Die Geschichte ist sehr tief und führt bis in das 7. Jahrhundert zurück.

Foto: Marco Desscouleurs – Fotolia

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